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Erste Antworten
Ein Coach kann aus meiner Sicht nur so weit in die Tiefe bei seinem Coachee gehen, wie er selber gegangen ist. Soll heißen, dass ich durch die eigene Erfahrung und Bandbreite an eigenen Themen, die ich bereits für mich lösen durfte, zum einen das Vertrauen in die Wirksamkeit der Prozesse bekommen habe und zum Anderen damit auch soweit in meiner emotionalen Kraft stehe, dass ich die Prozesse bei Coachees anleiten kann, ohne selber den klaren Blick für den Coachee zu verlieren.
Eine typische Session dauert in der Regel zwischen 45 und 60 Minuten. Um sicherzustellen, dass Ihre Konzentration nicht beeinträchtigt wird, überschreiten wir jedoch niemals die maximale Dauer von 90 Minuten. Sollten tiefersitzende Themen aufkommen, die in dieser Zeit nicht vollständig bearbeitet werden können, setze ich einen harmonischen Cut und wir behandeln das Thema in einer nachfolgenden Sitzung weiter.
Es ist möglich, dass während der Sitzung emotionale Abreaktionen auftreten, wie zum Beispiel Tränen. Dies ist normal, da Emotionen und Gefühle durchlebt werden müssen, um sie zu verarbeiten. Am Ende der Session gibt es dann noch kleine Übung für Zuhause, um die Transformation zu verstärken und die Veränderung im Gehirn zu festigen.
Ein Emotionscoaching richtet sich immer an Klienten, die über ausreichende innere Ressourcen, also Kraftquellen, verfügen, um aktiv an ihren Themen zu arbeiten.
Im Gegensatz zur Therapie, die grundlegende Strukturen neu aufbaut, nutzt das Emotionscoaching bereits vorhandene Strukturen und hilft dabei, diese nachhaltig zu verändern.
Nein. Ich werde eingangs die Herausforderung mit dir gemeinsam beleuchten und auf den Kern eingrenzen. Im Verlauf des Coachings, der eigentlichen Bewältigung des Traumas, wird durch gezielte Fragen die Veränderung angeregt, dabei die blockierenden (dysfunktionalen) Emotionen gelöst und persönliches Wachstum ermöglicht. Ähnlich wie beim Tanzen, führt der Coach. Die Tanzschritte hingegen darf der Klient selber machen. Und das ist auch ein enorm wichtiger Aspekt, denn die Antworten und Erkenntnisse kann nur der Klient in sich selber erkennen.
Nein.
Zum Einen ist der Coachee ständig bei Bewusstsein und geht nur soweit, wie er das für sich möchte.
Zum Anderen wird beim Emotionscoaching immer ressourcenreich gerabeitet, d.h. der Coachee aktiviert am Anfang und Ende der Sitzung seine inneren Kraftquellen (z.B. Stolz, Dankbarkeit, Sicherheit) und ist somit immer stabil. Sollten im Prozess stark belastende Themen aufkommen, so kann der Coach den Rahmen halten und den Prozess weiter mit Ressourcen anreichern.
Sind die steckengebliebenen Emotionen einmal gefühlt und gelöst worden, geht der Coachee gestärkt und resilienter hervor.
Das soziale Miteinander bestimmt unser Leben jeden einzelnen Tag. Als Mensch, als Mitarbeiter, als Elternteil stehen wir ständig in Beziehung zu unserer Umwelt. Wer ungelöste Themen mit sich herumträgt, der wird zwangsläufig den Spiegel im Gegenüber suchen und seine Unzulänglichkeiten, seine Lücken mit dem anderen oder gegen den anderen nach außen tragen - das belastet nicht nur einen selber, sondern auch seine Mitmenschen, ggf. sogar seine eigenen Kinder, denen man unnötigerweise damit seinen emotionalen Stress auflädt. Aus Sicht der Selbstfürsorge und Fürsorge für seine Lieben, darf man sich also gern mit sich selber befassen und seine innere Stärke reifen lassen.
Jeder trägt seinen eigenen Rucksack an ungelösten Themen mit sicher herum. In einem Coaching wirst du es für dich lösen dürfen.
Angefangen bei situativen Stress konnte ich Präsentationsangst für mich lösen, die mich jahrelang begleitete. Der Grund für die Angst zu präsentieren lag tief verwurzelt in meiner Kindheit.
Weiter konnte ich aufgrund meiner damaligen Geschwistersituation den Glaubenssatz lösen, dass ich jedem helfen müsse. Das tue ich natürlich weiterhin gerne, allerdings vergesse ich mich dabei nicht mehr selbst. Weiterhin habe ich einen großen Schritt Richtung inneren Frieden machen können durch eine Familienaufstellung. Der Stress im Familiensystem hatte mich dazu vorher veranlasst, ständig in Aktion zu sein und leisten zu müssen.
Das war nur ein kleiner Teil der Themenvielfalt.
Ich begegne häufig der Frage, ob Online-Coaching persönlich und wirksam genug sein kann. Meine Erfahrung zeigt: Ja. Zum einen ist es für viele Klientinnen und Klienten sogar hilfreich, das Coaching in der vertrauten und sicheren Umgebung der eigenen vier Wände zu erleben. Zum anderen ist ein permanenter direkter Blickkontakt mit dem Coach meist nicht notwendig. In der Coaching-Arbeit wird häufig mit geschlossenen Augen und inneren Bildern über Blickpunkte gearbeitet. Dadurch spielt es kaum eine Rolle, ob das Coaching online vor dem Bildschirm oder live vor Ort stattfindet – die Wirkung bleibt dieselbe.
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